Worum geht’s?

Mobilität wird sich in den nächsten Jahren stetig weiter verändern. Was bedeutet diese Veränderung für die Interaktion von Fahrer und Fahrzeug? Für die Daimler Abteilung „Research and Development / User Interface Functions“ haben wir dazu zwei UX-Konzepte entwickelt.

1. Fahrerassistenzsysteme

Wie können die komplexen Themen intuitiv, verständlich und einfach zugänglich gemacht werden?

Anforderungen

  • Fahrer an neue Technologien und Funktionen heranführen
  • Eine klare Informationshierarchie schaffen
  • Die Aufmerksamkeit des Fahrers zielgerichtet steuern
  • Innovative Userführung und Datenvisualisierung
  • Deliverable: Interaktionskonzept, Design, Simulation (Video)
2. Head-Unit to go

Die neue Head-Unit soll in Zukunft das Auto, die bestehenden Mercedes-Services sowie neue Funktionen kombinieren und so stärker in den Alltag der Kunden integriert werden. Für diese Head-Unit der Zukunft soll ein neuartiges, nahtloses und geräteübergreifendes UX-Konzept erstellt werden.

Anforderungen

  • Verschiedene Fahrer eines Fahrzeugs haben unterschiedliche Nutzungsgewohnheiten
  • Unterschiedliche Zugriffskontexte beachten (am/im/zum Auto, Zuhause, Büro, unterwegs, …)
  • Höhere Relevanz durch neue Services schaffen
  • Innovative User-Experience
Vorgehen:

Personas und deren idealtypische Tagesabläufe wurden erstellt. Auf Basis dieser wurden verschiedene Use-Cases herausgearbeitet und Touchpoints mit einer Anwendung identifiziert.

Konzept-Schwerpunkte:
Auf folgende Punkte wurde ein besonderer Fokus gelegt.

  • Situativ: Die Anwendung erkennt die Nutzungssituation und passt ihren situativen Bereich dynamisch an.
  • Individuell: Die Anwendung erkennt die Rolle des Nutzers und dessen Gewohnheiten und passt die Funktionalitäten sowie die Informationshierachie flexibel an.
  • Seamless: Funktionalitäten und UI begleiten den User geräteübergreifend und nahtlos.
  • Touchpoints: Die Relevanz der Anwendung steigt, weil es zahlreiche Berührungspunkte über den Tagesverlauf hinweg gibt.
  • Smart: Die Anwendung sammelt Informationen über das individuelle Nutzungsverhalten des Users. Ein smarter Assistent, angelehnt an ein Conversational Interface, unterstützt den User auf Basis dieser Informationen bei der Nutzung. Der Assistent schlägt z.B. Funktionen und Inhalte vor, die der User wahrscheinlich nutzen möchte.

Deliverables: Applikationskonzept, Design, Simulation (Animation), Teaser-Video